Betrug!?

In den allermeißten Fällen funktioniert die Kontaktvermittlung solidarischer Hilfe gut. Leider kommt es trotz dieser schwierigen Zeiten zu betrügerischen Vorfällen. Wir wollen transparent mit solchen Vorgängen umgehen, um diese zu bekämpfen. Deswegen findet ihr weiter unten eine Liste an Tricks und Taktiken.
Solltet ihr einen Betrugsfall mitbekommen, bringt dies in jedem Fall zur Anzeige und meldet euch bei uns!

Wir weisen auch hier nochmal darauf hin, dass wir keine Haftung übernehmen können für das, was nach der Kontaktaufnahme geschieht. Wir bieten nur eine Plattform, auf der ihr eure Kontaktvermittlung selbstständig durchführen könnt!

  • Die Polizei empfiehlt zum Thema Enkeltrick und Corona: (Stand: 19.03.2020, 11:00 Uhr)
    1. Fordern Sie den Anrufer grundsätzlich dazu auf, den Namen des Enkels, der Nichte usw. selbst zu nennen.
    2. Lassen Sie sich nicht dazu verleiten, selbst den Namen zu erraten.
    3. Wenn Sie den Anrufer nicht sofort erkennen: Fragen Sie nach Dingen / Begebenheiten, die nur der echte Verwandte kennen kann.
    4. Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis.
    5. Wenden Sie sich sofort an die Polizei unter 110, wenn sie einen Betrug vermuten
  • (telefonisches) Angebot von Impfstoffen
    Leider ist nach jetzigem Stand noch kein Impfstoff verfügbar und wird geschätzt erst 2021 verfügbar sein. (Tagesschau, Stand: 18.03.2020 22:00 Uhr)
  • Zugang zur Wohnung
    Im besten Falle betreten helfende Menschen NIE die Wohnung von hilfsbedürftigen Personen, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren.
    Wird trotzdem eindringlich versucht, die Wohnung zu betreten, solltet ihr hellhörig werden und euch vielleicht einen Personalausweis zeigen lassen. Lasst euch auch nicht mit einer Visitenkarte abspeisen.
  • Wohnungs-Sterilisation
    Hierbei wird versucht, in die Wohnung zu gelangen um diese zu „sterilisieren“.
    Im besten Falle betreten helfende Menschen NIE die Wohnung von hilfsbedürftigen Personen, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren.
    Eine „Wohnungssterilisation“ ist nicht sinnvoll, da in dem Fall die Menschen, die darin wohnen, höchstwahrscheinlich schon angesteckt wären.
    Auf der Website www.infektionsschutz.de der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sind die aktuellen Verhaltensempfehlungen für Bürger*Innen zu finden.
  • Essen auf Vorkasse
    Ihr solltet einem wildfremden Menschen kein Geld in die Hand drücken, auch wenn er euch super nett vorkommt! Lasst euch im Zweifelsfall einen Kassenzettel geben, wenn die Person eingekauft hat. Auch ein Personalausweis kann schonmal gefälscht sein!
  • Spenden von Schutzausrüstung:
    Ihr solltet Schutzausrüstung immer direkt an offizielle Träger spenden, d.h. zum Beispiel direkt an ein Krankenhaus und nicht an Dritte, die eventuell nur vorgeben, diese zu vermitteln
  • Mitarbeiter*Innen vom Gesundheitsamt (Stand: 23.03.2020, 10:00 Uhr)
    Die Stadt Marburg schreibt: „Das Gesundheitsamt sendet aktuell KEINE Mitarbeiter*innen in Schutzkleidung von Haus zu Haus.“
  • Proaktive Lieferdienste
    Hier wird versucht, Menschen anzurufen und sie zur Vorabzahlung für noch nicht bestellte Essenslieferungen o.Ä. zu überreden. Darauf solltet ihr nicht eingehen!